SuS Gehrden-Altenheerse e.V.
Lauftraining trotz (t) Kälte
Blasen an den Füßen, Muskelverspannungen in der Wade, Schweiß überall und ein
Gesichtsausdruck wie nach einem Glas Zitronensaft. Und doch: Laufen, joggen, walken, inlinern
ist zum beliebten Freizeitsport gewachsen. Mittlerweile joggt ein Fünftel der Deutschen öfter
mal durch die Parks, aber viele laufen gerne einige Kilometer mehr. Wie beim Paderborner
Osterlauf. Das Training hierfür sollte man rechtzeitig starten. Gar nicht so einfach bei den
aktuellen eisigen Temperaturen
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Tipp Nr. 1 – das Zwiebelprinzip
Nicht zu dick anziehen, lautet die Devise. Ideal sind mehrere Schichten übereinander, aus
denen man sich ggf. auspellen kann. Wenn möglich, Funktionskleidung verwenden.
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Tipp Nr. 2 – die Kopfbedeckung
Der Kopf gibt bis zu 30% der Körpertemperatur ab. Daher ist das Tragen einer Mütze
unerlässlich. Und mittlerweile ja auch in Mode.
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Tipp Nr. 3 – das Lauftraining
Tempoläufe und Intervalltraining sollten bei diesen frostigen Temperaturen vermieden
werden. Hier leiden die Atemwege. Besser ein lockeres Lauftraining absolvieren.
Nicht laufen ist auch keine Lösung
Hunderte von wissenschaftlichen Studien belegen: Wer sportlich aktiv ist, verringert sein
Risiko, frühzeitig etwa an einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zu sterben. Doch diese
wissenschaftlichen Thesen vermögen oft nur wenig zu überzeugen, wenn es darum geht, bei
frostigen Temperaturen die Laufschuhe zu schnüren
Draußen frieren wir bei gefühlten minus 10 Grad Celsius. Die Sonne wärmt nicht wirklich, die
Kälte frisst sich durch die Kleidung. Drinnen ist es doch viel schöner. Wärmer. Gemütlicher.
Warum also der Gesundheit frönen und ein wenig laufen gehen? Der Psychologe in uns weiß:
Hier werden nicht gegen die Gesundheitsaspekte gekämpft, hier gilt es, den inneren
Schweinehund zu überwinden. Und der setzt gleich an zwei Hauptfaktoren an: Das Wetter und
die Motivation
Ein kluger Kopf hat mal gesagt: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!“